Hochschulwahlen aus Sicht der Liberalen

Alexander Orlov hat dankenswerterweise eine Rückschau auf die Hochschulwahlen an der Uni Erlangen-Nürnberg auf dem LHG-Weblog LiLo verfasst, nachdem ich das in den Vergangenen Jahren immer mitsamt derselben Auswertung der Wahlergebnisse gemacht habe (05, 06). Das Ergebnis ist mit 5,8% leider noch hinter dem aus dem letzten Jahr geblieben und die LHG ist nun nicht mehr im Studentischen Konvent vertreten. Ursprünglich wurden übrigens von der Uni leicht fehlerhafte Zahlen auf der Homepage veröffentlicht, was mittlerweile korrigiert wurde.

Besonders vor dem Hintergrund, dass die Liberalen Hochschulgruppen auch nach der tiefgreifenden Hochschulstrukturreform mit dem neuen Bayerischen Hochschulgesetz an anderen Universitäten wie z.B. in Würzburg knapp an den 20% vorbeigeschrammt sind und beispielsweise in Passau und Regensburg auch weiterhin immerhin einen Senator stellen, ist das natürlich etwas ernüchternd.

Nichtdestotrotz, nun startet in unter anderem meiner Nachfolge eine neue Riege junger LHGler an unserer Uni. Ich denke, da lässt sich in Zukunft noch einiges machen. Schließlich ist auch weiterhin genug fruchtbarer Boden für den Liberalismus auch an unserer Uni vorhanden, wenn mich mein Eindruck nicht täuscht. Gleichzeitig sind alle anderen Konkurrenten in der Hochschulpolitik für die Liberalen keine Alternative, vielleicht noch ein Grund mehr für die alljährlich desaströsen Wahlbeteiligungen um die 10%, die leider auch weiterhin die Legitimität einer Studierendenvertretung gegenüber der Hochschulleitung untergräbt.

Nach der Wahl ist vor der Wahl…