Inkompatibilitäten

Freiheitsfreund lässt sich endlich wieder beschreiben! Nach der kleinen Zwangspause, deren Ursachen sich als ein paar Inkompatibilitäten zwischen Plugins und der neuesten WordPress-Version 2.3.1 herausstellten, wird es hier bald wieder den einen oder anderen Kommentar geben. Gerade ist die Zeit allerdings etwas knapp… Ich ärgere mich einmal wieder damit herum, dass die alten Briten immer noch auf ihrem imperialen Einheitensystem bestehen und damit – ich will gar nicht wissen, wieviel – Zeit, nicht nur schlechtbezahlter Wissenschaftler dafür drauf geht, hin- und herzurechnen und nicht zusammenpassende Teile irgendwie doch passend zu machen. Die Welt könnte so einfach sein.

Noch 1999 verlor die Nasa aus dem alten Streit Imperial-gegen-Metrisch eine ganze Mars-Weltraumsonde, vielleicht erinnert sich ja noch der eine oder andere daran:

The units mismatch prevented navigation information from transferring between the Mars Climate Orbiter spacecraft team in at Lockheed Martin in Denver and the flight team at NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, California. (CNN)

Heute abend gibt es dann in Fürth Neuwahlen der Jungen Liberalen zum Kreisvorstand. Mein Herz hängt natürlich ein bisschen daran, schließlich war ich über 3 Jahre lang Kreisvorsitzender und die bayerischen Kommunalwahlen stehen bevor. Bevor ich nach Fürth fahre steht natürlich noch die aktuelle Chinesisch-Lektion an.

Wenn ich mal dazu komme, stelle ich an dieser Stelle einen sehr praktischen Dienst vor, den ich entdeckt habe, um meine Vokabeln etwas effizienter zu lernen. Scheint auf den ersten Blick das häufige Ausschlusskriterium gemeistert zu haben, die chinesischen Schriftzeichen, Pinyin und lateinische Buchstaben mitsamt deutschen Umlauten unter einen Hut zu bringen. Nur die an sich sehr praktischen Exportfunktionen scheinen aufgrund einer Schriftarteninkkompatibilität nicht zu funktionieren. Ein Export auf meinen Palm, um unterwegs per Software zu lernen, scheidet wohl aus diesem Grund ebenfalls aus. Vielleicht kann ich das Problem ja noch lösen. Immerhin wurde für die „Globalisierung des Wissens“ ja mal UTF erfunden. Weltweit alle Sprachen und damit alle Menschen zu verbinden und die Grenzen auf Grenzen menschlichen Wissens und nicht solche technischer Kapazitäten zuückzudrängen.

Zu guter Letzt: Die Inkompatibilität zwischen dem Microsoftschen Office-XML-Format und dem des Rests der Welt quält mich bei der Erstellung von Leitantrag und Antragsbuch zum nächsten Landeskongress der JuLis, der schon übernächstes Wochenende stattfindet.

Man sieht schon. Ein ganzer Artikel nur über Inkompatibilitäten. Schönes Wort, fataler Effekt. Die Menschheit wäre weiter ohne. Vielleicht war ja auch alles noch einfacher, als jeder Mensch in sein eigenes kleines und schön interoperables Notizbüchlein hinein schrieb. Oder malte, zeichnete, bastelte, worauf auch immer er gerade Lust hatte…