„Die Daten sind sicher“

Noch einmal ein „Unglaublich aber wahr“: Die britische Regierung hat zugegeben, dass irgendein kompetenter Mitarbeiter, die vertraulichen Daten und Bankverbindungen aller Kindergeldbezieher in Großbritannien mit der Hauspost als gebrannte CD verschickt hat. Leider ist die CD verloren gegangen. Spiegel Online schreibt:

„Der verantwortliche Finanzminister Alistair Darling hatte heute vor dem britischen Unterhaus einen beispiellosen Fall von Schlamperei seiner Behörden zugeben müssen: Zwei CDs mit vertraulichen Informationen über 25 Millionen Menschen sind einfach verloren gegangen. Sie wurden in der Hauspost aufgegeben – und sind seitdem verschwunden. …“

Damit endlich auch der letzte SPDler, CDUler, CSUler kapiert, dass es selbst mit einer strengen Staatsgläubigkeit dummes Dahergerede ist, wie überwachungsstaatliche Schritte wie die Vorratsdatenspeicherung gerechtfertigt werden. Ich erinnere mal an die typischen „Argumente“: „Ich habe doch nichts zu verbergen“, „Der Staat wird damit verantwortungsvoll umgehen“, …

Bundesjustizministerin Zypries in einem Beitrag der ARD:
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