Alle Welt redet über die Wahlen. In den USA, in Hessen, in Niedersachsen. Da kann schnell in Vergessenheit geraten, dass wir im Freistaat 2008 ein Superwahljahr haben und schon am 2. März die Kommunalwahlen anstehen. Meine Wahlbenachrichtigung ist vor wenigen Tagen im Briefkasten angekommen. Damit wird es langsam ernst. Der Wahlkampf brummt. Die nächsten Wochenenden gibt es Infostände und Veranstaltungen, die die Fürtherinnen und Fürther davon überzeugen sollen, dass eine starke FDP im Fürther Rathaus eine gute Wahl ist und das nicht alles glänzt, was SPD-Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung als Erfolg der vergangenen Amtszeit verkaufen möchte.
Und noch etwas, über das ich mich, obwohl ich überzeugter Demokrat bin, sehr freue. Die unausstehliche NPD scheint gerade ihre letzte Chance auf einen Wiedereinzug in unser Fürther Kommunalparlament zu verspielen. Morgen läuft die letzte Frist ab, die die Rechtsradikalen haben, um trotz zunächst nicht ausreichender Zahl von Unterstützern wieder für unser Rathaus kandidieren zu dürfen.
Ich hoffe, dass die Fürther NPD das nicht schafft. Nicht dass ich den Wählern nicht ausreichend souveränes, demokratisches Selbstbewusstsein zugestehe, ihre Stimme auch so für demokratische Parteien abzugeben. Eine Partei, die die Demokratie abzuschaffen zum wahren Wahlprogramm hat, hat nicht die Unterstützung unserer Demokratie verdient. Erst recht nicht nach den rechtsradikalen “Demonstrationen” der letzten Wochenenden auf dem Fürther Bahnhofsplatz mit Grölparolenproklamationen sondergleichen, von denen sich die Extremen wohl irgendeine Art positiver Werbung erhofft haben.











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Freiheitsfreund » Archiv » Fürther REPs: Kandidaten wider Willen sagt:
14. Februar 2008 von 19:27 (UTC 1 )
[...] Methoden, um an Kandidaten zu kommen. Ich habe mich ja sehr gefreut, dass zumindest die NPD keine Chance mehr hat, bei diesen Kommunalwahlen einen Stadtratssitz in Fürth zu erobern. Ihnen fehlte die [...]