Freiheitsfreund wird heute 1

Heute vor genau einem Jahr hat Freiheitsfreund das Licht der Welt erblickt. Ein kleiner Rückblick, es kann ja nicht schaden, sich mal anzuschauen, wie sich dieses kleine Projekt entwickelt hat, also schnell wegschalten, wenn kein Interesse an etwas selbstreferenziellem besteht, denn mit sich selbst beschäftigt sich Freiheitsfreund ja sonst nur sehr selten.

Am 30. April 2007 habe ich einfach mal ein Blog zusammengeschustert. Mit WordPress hatte ich schon ein bisschen Erfahrung, nachdem ich ganz ursprünglich lange vorher schonmal ein Blog auf b2evo-Basis erstellt hatte, das ich irgendwann auf WordPress umgestellt hatte. LiLo hieß das Blog der LHG an der Uni Erlangen-Nürnberg mit alle möglichen liberalen Infos zur Hochschulpolitik.

Nun sollte also etwas her, in das ich nicht zuviel Zeit stecken wollte, das ich dazu nutzen konnte, ab und zu Dinge in die Welt zu publizieren, die ich interessant finde und von denen ich mir vorstellen konnte, dass sie noch jemanden anderen interessieren könnten. Und, klar: Freiheitsfreund ist auch ein bisschen ein technisches Spielzeug für mich.

Gestartet ist Freiheitsfreund ohne eigene Domain unter der Adresse www.blog.arian-kriesch.de. Name und Logo standen von Anfang an. Die Kategorien ebenfalls. Da hat sich nicht viel geändert. Nach ein paar Experimenten mit dem Layout habe ich mich entschieden, mal wieder nicht im Strom schwimmen zu wollen, bissl was anderes zu machen und habe aus dem grandiosen Hemingway , ab dem Umzug im Juli 2007 auf www.freiheitsfreund.de mit den, etwas düsteren, aber schön stimmigen Farben von Van Goghs Gemälde „Sternennacht“ weiterzubloggen. Das ist im Grunde genommen bis heute so geblieben. Auch, dass ich mir vorgenommen hatte, Freiheitsfreund auf Mehrsprachigkeit zu trimmen und ab und zu, je nach Thema auf englisch und deutsch zu bloggen. Dank Polyglot. Alle Plugins, die nach außen hin Sichtbar sind, sowie das Theme etc. wurden also auf Deutsch bzw. Englisch übersetzt und modular „multilingualisiert“.

Zwischendurch durfte ich dann noch ein paar Blogs auf die Welt helfen, unter anderem dem JuLi-Bayern Blog und hbaromega. Mit komplett anderer Konzeption. Bei den Blogaggregaten BloggER (Erlanger Weblogs) und beim neu geschaffenen JuLi-Blogs (bundesweit JuLi-Blogs) wurde Freiheitsfreund aufgenommen. Und irgendwann wurde ich doch tatsächlich aus der Google-Sandbox entlassen und hat heute immerhin einen Pagerank von 3. Das ist kein Selbstzweck und für ein Weblog auch kein Gipfel der Unmöglichkeit, aber doch ganz nett.

So und dann noch die kuriose Vorliebe, die viele Blogger so haben, natürlich will man wissen, ob man überhaupt gelesen wird. Auch wenn das nicht mit Geld zusammenhängt, nett ist es. Insofern ein paar Statistiken. Die Besucherwerte sind, nach meiner Erfahrung die bestmöglichen, von Google Analytics, auch die niedrigsten. Angegeben sind die eindeutig identifizierten Besucher je Monat, also nicht deren möglicherweise mehrfache Besuche. Die Blogdaten kommen aus der WordPress-Datenbank.

  • 209 Artikel (nicht so unheimlich viel, aber ich schreibe lieber ein paar Zeilen mehr oder überhaupt nichts)
  • 701 Kommentare (vielen Dank meinen Lesern!)
  • 3.800 abgefangene Spam-Kommentare (vielen Dank Akismet und dessen Programmierern)

Meine Blogaktivität und die meiner Besucher habe ich in dem folgenden Graphen gegenübergestellt.

Wirklich interessant ist die Verteilung von Webbrowsern und Betriebssystemen. Und da spräche nochmal einer von einer Microsoft-Dominanz:

Soviel für heute. Es gibt noch eine ganze Reihe von Wünschen, die ich für Freiheitsfreund habe und irgendwann einmal umsetzen werde, wenn ich ein bisschen Zeit finde. Irgendwelche Wünsche Eurerseits? Schließlich kommentiert ja auch nur ein sehr kleiner Teil meiner Besucher. Bedeutet das Zufriedenheit?