Shooter in realen 3D-Welten?

Angesichts dieser unglaublichen Videos aus 3D-Geovisualisierungssystemen wie sie Google und Microsoft mit ihren Earth und Virtual Earth Programmen und der massenhaften photographischen Aufnahme von Gelände insbesondere in Städten mittelfristig flächendeckend anstreben, ist es doch eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die Computerspielehersteller auf den Zug aufspringen und Spiele programmieren, die sich bei Bedarf jede aktuelle Umgebung einfach herunterladen, die sich der Spieler gerade aussucht. „Ränder“ von Spielekarten und Welten, deren Landkarten nichts mit der Realität zu tun haben dürften dann endlich der Vergangenheit angehören.

Was steht dem im Weg: Zu wenig Daten? Zu langsame Verbindungen, um sich diese riesigen Datenmengen bei Bedarf von Google- oder Microsoft-Servern nachzuladen? Oder noch zu langsame Rechner? Wobei das Rendern ja eigentlich erstmal nicht komplexer sein müsste als es bei aktuellen Shootern auch schon ist.

Andererseits: Wird ein Spiel, das wieder nur in einem guten Abbild der Realität spielt, wie wir sie kennen den Spielern nicht zu langweilig rüberkommen? Eher nicht, solange jeder Mensch einen Winkel in der Welt hat, wo er gerne wäre, aber nicht so schnell hin kommt. Meine Einschätzung.