Mit dieser amüsanten “hochviralen” Youtube-Werbekampagne scheint selbsterkorene bayerische Staatspartei CSU ihre Wähler überzeugen zu wollen, dass sie das Beste für Bayern sind. Ich halte die amüsante Geschichte für gute Werbung für uns Liberale und poste das Video gerne. Dazu einen Link auf den vernichtenden Kommentar “Hymnus voller Peinlichkeiten” der Süddeutschen. Viel Spaß damit. Ach ja, Lautsprecher einschalten nicht vergessen, sonst verpasst Ihr etwas! (via email)
Ich freue mich schon, dass unsere lokalen CSU-Granden zu diesem Knuddelschnulzentechgebrabbel abrocken!
Der deutlichste Kontrast zu Schwarz: FDP!











6 Kommentare
3 Pings
Christian S. sagt:
2. Juli 2008 von 21:33 (UTC 1 )
Wenn man Beckstein loswerden will, sollte man aber nicht FDP wählen – ich gehe stark davon aus, dass die FDP ganz schnell bei der Hand wäre, mit der CSU zu koalieren, falls es für die CSU wirklich nicht reichen sollte. Mein Wahltipp: SPD. ;)
PS: Das Video ist wirklich sehr lustig. :D
Arianadmin sagt:
3. Juli 2008 von 00:23 (UTC 1 )
Tja, da trennen sich die Ansichten. Ich kann Dir aber versichern, dass weder Martin Zeil, der Spitzenkandidat der bayerischen FDP, noch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ihre Vorsitzende, scharf auf eine Koalition mit der CSU sind. Und das nicht nur aus wahltaktischen Erwägungen.
Oder wie meinst Du, würde die FDP eine “Koalition” mit dieser Partei überstehen? Wenn ich mal von meinem Prinzip abkomme, dass ich solche Spekulationen vor der Wahl für ziemlich unangebracht halte.
Der Slogan der FDP ist: Konstruktive liberale Opposition im Landtag. Denn die gibt es mit SPD und Grünen nicht.
Christian S. sagt:
3. Juli 2008 von 13:41 (UTC 1 )
Wenn ich mal spekulieren darf: nehmen wir mal an, die CSU erreicht keine eigene Mehrheit – was wird dann passieren? Bilden die anderen Parteien im Landtag eine Viererkoalition? Gibt es auch in Bayern eine Große Koalition? Oder doch eine “normale” Koalition aus CSU und einer kleinen Partei?
Arian sagt:
3. Juli 2008 von 14:01 (UTC 1 )
Meine grundlegende Meinung zu Koalitionsaussagen im Wahlkampf gefällt manchen Wählern nicht so gut. Besonders die beiden “Volksparteien” (dazu zähle ich mal kulanterweise auch die SPD als Oppositionsführung in Bayern) haben es natürlich immer gerne, wenn die “Kleineren” irgendwie in die Rolle des Mehrheitsbeschafferst gedrängt werden.
Kein Wunder. Parteien, die keine Chance haben, durch ihre Programmatik zu punkten, weil sie nur noch auf diese Rolle reduziert werden sind leicht zu besiegen. Dazu wäre dann noch nicht mal mehr eigene Programmatik seitens der “Großen” nötig.
Ich bin einer von denjenigen in der FDP, die ihre Partei über klare und ehrliche Programmatik definieren wollen. Konsequenterweise bin ich schließlich auch JuLi-Programmatiker.
Aber mal ganz ehrlich zum Thema Koalitionen der FDP: In Hessen hatte die FDP nach der Wahl keine Wahl: Sie durfte nicht koaliieren, weil sie das versprochen hatte. Roland Koch hat nun, wie versprochen, ernsthafte Probleme, so zu regieren, wie bisher. Ebenfalls ein Versprechen der FDP.
Mit der SPD in Hessen zusammenzugehen und eine Regierung zu bilden wäre, auf Basis der Wahlversprechen der FDP dort, Verrat an den Wählern gewesen. Gegen solchen Verrat erster Art wie zweiter Art wird es mitsamt mir eine ganze Reihe von FDPlern geben, die auch nach der Wahl in den entscheidenden Gremien kämpfen werden.
Verlässlichkeit ist es, die langfristig zählt. Alles andere unterminiert das Vertrauen der Wähler in die Politik und damit in die Demokratie.
Christian S. sagt:
3. Juli 2008 von 16:18 (UTC 1 )
Lassen wir mal Hessen außen vor. ;)
In Bayern gibt es ja meines Wissens keinerlei Versprechen dieser Art, mit irgendeiner Partei nicht zu koalieren – deshalb ist es ja durchaus interessant und spannend, wie sich die Parteien nach der Wahl verhalten werden.
Arian sagt:
3. Juli 2008 von 20:38 (UTC 1 )
Der Spitzenkandidat und die Vorsitzende schreiben in jede Pressemitteilung und sagen in jedem Interview, dass das Ziel der FDP Bayern konstruktive, liberale Opposition ist.
Klar wird das jedes Mal gefragt. Klar wird auch jedes Mal darauf geantwortet. :-)
BRANDT.aktuell » Blog Archive » CSU ist “Stolz auf Bayern!” sagt:
3. Juli 2008 von 10:25 (UTC 1 )
[...] eines Blogbeitrags von Freiheitsfreund bin ich nun schlauer, und will auch auch alle Anderen an dieser Erkenntnis teilhaben lassen: Mit [...]
Freiheitsfreund » Archiv » Kick it like Beckstein! sagt:
11. Juli 2008 von 22:35 (UTC 1 )
[...] die CSU. Eigentlich sogar die Junge Union. Beide haben jetzt (nach dem bereits hier vorgestellten megacoolen Bayernsong-Youtube-Video) noch eine supermoderne Kampagne angestoßen: Kick it like [...]
Freiheitsfreund » Archiv » Spitzenpolitikerblogs - Neu: Franz Maget sagt:
19. Juli 2008 von 15:40 (UTC 1 )
[...] die eher lustigen Versuche der CSU, auf den Web-2.0-Zug aufzuspringen und trotz Huber und Beckstein irgendwie vital zu wirken [...]