Vom wilden September zum wilden Oktober

Wenig los hier, könnte der ein oder andere denken. Stimmt. An Martins Stelle würde ich den Laden wohl einmotten. Mache ich aber nicht. Die statischen Seiten, die es hier auch gibt, blubbern ja auch noch ein wenig vor sich hin, haben übrigens ein rasantes Zugriffswachstum verzeichnet. Was ich den ganzen Tag treibe und warum ich mich nicht hier um meine Leserschaft kümmere?

1. Haben wir eine Wahl gewonnen, davor ging die Arbeit natürlich in den Wahlkampf. Ich habe noch gar nicht geschrieben, wie sehr einen das ganz persönlich freut, wenn man einen wahnsinns Wahlkampf hinter sich hat wie wir und wenn dann die Parteifreunde zu MdLs werden… nach 15 Jahren FDP in der Opposition. Dankbar ist man da den Wählern. Andererseits macht der Einzug ins bayerische Landesparlament und die mögliche Aussicht auf eine vielleicht sogar in Betracht zu ziehende Beteiligung an der bayerischen Landesregierung schon auch ein bisschen Arbeit, daneben natürlich alles, was während der Wahl politisch so liegen geblieben ist.

Abgesehen davon stehen der „wilde Oktober und November“ an. Bei den JuLis immer der Monat mit nahezu jedes Wochenende einem Kongress, inclusive Bundeskongress, Landeskongress, alle möglichen Bezirkskongresse und „PPW“ auf Landes- und bald darauf auch auf Bundesebene. Will schließlich auch alles vorbereitet sein, dazu ist man Landesprogrammatiker bei den JuLis. Das schönste Amt auf Erden nach dem Papst… und dem SPD-Vorsitzenden.

2. Habe ich mich mittlerweile ganz gut in meiner Promotion eingearbeitet, es ist mittlerweile auch nicht mehr ganz so ungewohnt, Dipl.-Phys. zu sein (auch wenn ich mein Diplomzeugnis immer noch nicht habe, weil die Verwaltung, die sonst eigentlich immer ganz fix war, einfach mal nach der eh schon reichlichen Wartezeit, den Namen meines Diplomvaters falsch geschrieben hat…). Das Thema an dem ich am zukünftigen Max-Planck-Institute for the science of light jetzt experimentell arbeite lautet „Feldausbreitung in plasmonischen Wellenleiterarrays“. Spannende Sache.

Ja und ansonsten geht die Welt ihren Gang und ich bin froh, dass ich ab und an wenigstens ein bisschen twittern kann, wenn ich schon nicht zum Bloggen komme.