Nachdenklich

Ich habe keine Ahnung, ob 2010 auf meinem guten alten Weblog mehr passieren wird als 2009. Zumindest wundere ich mich ein wenig, wie sehr sich das WordPress-Backend zum Artikelschreiben seit meinem letzten Beitrag geändert hat. Seitdem hat sich mein Fokus etwas, was rede ich, definitiv von meinem Blog zu meinem Twitter-Account verschoben. Ab und an ergänzt um das eine oder andere Flickr-Foto. Und es stimmt. Eigentlich passen  Zwitschersprüche mit Längenbegrenzung besser in meinen derzeitigen Lebensrhythmus.

Zu viel Real Live. Politik, Physik und Privates. Nicht  zu viel für mich; Zu viel für mein Blog.

Eine Überlegung wäre es vielleicht wert, wenn ich schon die wöchentlichen, robotergesteuerten Zusammenfassungen meiner Twitterposts beibehalte, mich einmal in der Woche hinzusetzen und daraus eine Art lesenswerten Rahmen mit Bildern auf meinem Blog zu basteln.

Eigentlich hatte ich mir sogar seit einem halben Jahr – mindestens – vorgenommen, mein Blog und meine Website endlich mit einem neuen Anstrich zu versehen. Aber ich könnte nicht damit leben, ein fertiges Theme zu verwenden und eine abslout unangepasste 08/15-Seite unter meinem Namen im Netz zu betreiben. Mal sehen. Normalerweise komme ich immer dann zu den unnötigsten Punkten auf meiner ToDo-Liste, wenn ich eigentlich am wenigsten Zeit hätte.

Die Frage ist nur, für wen würde ich mich dieser Aufgabe annehmen? Ich persönlich bin ein Riesenfan von RSS und besuche täglich vier- bis sechsmal meinen Feedreader. Seitdem ich stolz als kleines Spielzeug einen Pre mein Eigen nenne sogar ziemlich regelmäßig (à propos, ein WordPress-kompatibles Blogging-Plugin für den Palm Pre wäre langsam mal dringend angesagt, zumindest Homebrew). Ich selbst sehe die Seite also gar nicht oft. Die Statistik sagt aus, dass ich täglich mittlerweile auch nur noch um die 80 Unique Visitors auf meiner Seite habe, die sich mehr oder weniger konstant halten und nach irgendwelchen hier vorhandenen Informationen suchen. Nicht überraschend, in Anbetracht der Tatsache, dass ja zur Zeit auch kaum neues dazukommt. Die Rentabilität dieser Investition ist sehr schlecht kalkulierbar. Also wenn es kommt, dann eher aus Spaß an der Freude.

Mal sehen, was von diesen Vorsätzen übrig bleibt. Bis dahin findet Ihr mich wie gewohnt auf Twitter, Flickr, Facebook, Xing, Linkedin, wie Ihr wollt.

Und, ach ja, Euch allen ein frohes neues Jahr!