Bayern-PPW der JuLis rum

Und wieder zu Hause bin ich. Das „Politisch Programmatische Wochenende“ der JuLis Bayern, das ich als Landesprogrammatiker der JuLis immer organisiere, war mal wieder richtig klasse. Ganz ordentlich besucht, aber nicht wie eigentlich angepeilt mit 50 Teilnehmern, knapp unter 30 sind gekommen. Das letzte Mal hatten wir 35 in 7 zu verschiedenen politischen Themen tagenden Arbeitskreisen.

Anstrengend war es aber auch. Zwischendurch habe ich immer mal wieder versucht, mitzubekommen, wie erfolgreich denn nun die Stasi-2.0-Demo in Berlin war, die ich persönlich für absolut dringlich halte und an der ich gerne teilgenommen hätte, hätte ich die Möglichkeit dazu gehabt, und zu der auch die JuLis mitaufgerufen haben. Jetzt gibt es erst mal ein schönes Abendessen. Danach dann einen ausführlichen, bebilderten Bericht auf unserem JuLi-Bayern Weblog und ein paar Videos von den Vorträgen und Kompetenzseminaren und die Vorträge im internen Bereich unserer Homepage www.julis-bayern.de.

Nach diesem PPW gehe ich gerade mal meinen Feedreader durch und gucke, was denn in der Zwischenzeit so gebloggt worden ist. Es ist schon spannend, wie dank der Webloggerei und der wachsenden liberalen Bloggosphäre ein Außenstehender sich ganz einfach ein Bild von der leichten Spleenigkeit von uns JuLis machen kann. Zumindest von denjenigen, die programmatisch und damit inhaltlich leidenschaftlich sind. Da freut sich Robert diebisch darauf, einen Antrag zum Landesparteitag zu schreiben. Eva ist gleichzeitig stolz darauf, ein tolles Antragsbuch zum hessischen JuLi-Landeskogress geschrieben zu haben, wie vorher schon auf ihren Leitantrag. Der steht mir jetzt für unseren nächsten Landeskongress noch zu schreiben bevor.

Ich arbeite schon seit einigen Wochen daran, dass das Wahlprogramm der FDP Bayern zu den Bayerischen Kommunalwahlen am 02. März 2008 inhaltlich fundiert, interessant, wegweisend… was man halt von so einem Programm erwarten kann, wird. Das Wochenende haben wir jetzt in den Arbeitskreisen getüftelt und als nächstes ist es wieder mein Job und der meines Beisitzers, das in die FDP zu tragen und schließlich einen Leitantrag für den bayerischen JuLi-Landeskongress daraus zu machen, der ganz am Hessischen Ende des Freistaats Bayern stattfinden wird. Das Antragsschreiben wird ein Heidenspaß. Ach ja und auch wenn es nicht auf Große ankommt, unser Antragsbuch toppt das der JuLis Hessen locker. Ãœblicherweise mit ca. 160 Seiten voller spannender Anträge und nicht „bloß“ 60. Sorry, das musste jetzt einfach sein, nach so einem Wochenende, das mich mit der Qualität der inhaltlichen Diskussionen der JuLis Bayern begeistert hat. Sowas gibts nur einmal.

2 Kommentare

  1. ;-) Dank Dir, missglückte Germanisierung, da hast Du recht. Ich habe nur mal mit denjenigen verglichen, die „ganz normal“ sind, also keine Politik machen, sich lieber am Wochenende mit den Kaninchenzüchtern oder im Bierzelt vergnügen, als über die … naja, zum Beispiel über die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Abwasserentsorgung zu grübeln… wie wir es heute gemacht haben.

    Diejenigen eben, die uns, die sich für Politik interessieren und einsetzten, für ein bisschen merkwürdig halten. ;-)

    Oder sollte ich mir jetzt Gedanken machen, welchen anderen Spleen ich aus Deinen Äußerungen zu schließen imstande wäre ;-)…

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