Taxman – go to Liechtenstein

Zumwinkel, das schlechte Vorbild. CDU-Merkel empört. SPD-Steinmeier schimpft. Liechtenstein: „Wir waren alle entsetzt, dass deutsche Behörden zu solch drakonischen, nach unserer Auffassung rechtsstaatlich bedenklichen Maßnahmen schreiten (via)“ und sucht nach dem Geheimnisbrecher. Ein guter Kommentar von Robert Leicht. Ein Liechtenstein-Werbespot aus besseren Tagen, als die Regierung noch nicht Millionen in dunklen Kanälen versenkte, um Steuerhinterziehern auf die Schliche zu kommen:


Link: sevenload.com

(via)

Für Bayern besonders interessant eine Randanekdote (via), dass der Datenschutzbeauftragte wider besseres Wissen auf das Bankgeheimnis vertraute und damit offensichtlich die Bundesregierung unterschätzte:

Unterdessen hat die Steueraffäre den bayerischen Landtag erreicht. Auch der Name von Bayerns Chef-Datenschützer Karl-Michael Betzl soll sich auf dem Datenträger befinden, der in den letzten Tagen Steuerfahndungen in ganz Deutschland ausgelöst hatte. Der bayerische Landtagspräsident Alois Glück (CSU) bestätigte, dass Betzl ihn darüber informiert habe, „dass bei ihm zu Hause und in seinen Diensträumen am 19. Februar 2008 die Steuerfahndung war“.

2 Kommentare

  1. Daß ein Staat, der mit den Milliardenwerten enteigneter mitteldeutscher Grundstücke hehlt, auch geklaute Daten kauft, nimmt natürlich nicht wunder.

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