„Auf der Suche nach dem sozialen Herzblut“?

Ein interessanter Artikel in der Süddeutschen. Es geht um die Jungen Liberalen und deren Wandel über die letzten Jahre. Pathetisch überschrieben mit: „Auf der Suche nach dem sozialen Herzblut“. Der Autor, Peter Fahrenholz schreibt unter anderem, nach einem kurzen Ãœberblick über die ungewöhnliche Geschichte unserer FDP-Jugendorganisation:

Tatsächlich können sich die knorrigen Altliberalen vom Schlage Baum, Hirsch oder Leutheusser-Schnarrenberger zum ersten Mal seit langer Zeit wieder über die Sympathien der Jungen freuen. Die Julis seien „nicht mehr durchgängig neoliberal, die haben einen sozialen Zugang“, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Das seien nicht mehr „die Anzugträger mit 21“, sie hätten sich vom einstigen Ãœbervater Westerwelle ein Stück emanzipiert. „Der Westerwelle hat nicht mehr die Hausmacht bei den Julis.“

Zusammen mit der Generation der Bahrs, die in den Startlöchern für Regierungsämter sitzt, ergibt das eine interessante Mischung. Sie macht die Julis zur derzeit interessantesten Nachwuchsorganisation. Nicht so bedeutungslos wie die Grüne Jugend, nicht so notorische Querulanten wie die Jusos, nicht so angepasst und an der Kandare der Kanzlerin wie der Unionsnachwuchs. Sondern mit wachsendem Einfluss auf die inhaltlichen Debatten in der FDP. (via Mail)

Aufgrund Zeitmangels ohne weiteren Kommentar.

2 Kommentare

  1. „Aufgrund Zeitmangels ohne weiteren Kommentar.“

    Meine erste Frage wäre gewesen: „Was? Schon so schnell mit der Diplomarbeit fertig?“

    Egal, danke für den interessanten Lesehinweis!

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